• Pico Truncado

    Auch in Patagonien gibt es verdammt hässliche Ecken – will ich hier auch mal erwähnen, weil auch das heute für uns eine interessante, wenn auch unschöne Erfahrung war. Wir sind heute durch die mit Abstand erschreckendste und hässlichste Stadt gefahren, die wir je selber erlebt haben: Pico Truncado. Schon 2 km vor der Stadt war überall nur Müll weit vom Wind verweht auf den Feldern rundherum. Die Stadt scheint Industriezentrum zu sein – mitten im Nichts. Eine Art Kieswerk war wie ein Ufo mitten in der Landschaft schon aus etlichen Kilometern Entfernung zu sehen. In der Stadt dann nur Baracken – wie ein riesen Slum. Schrecklich! Aber auch das ist …

  • Puerto San Julian

    Sind inzwischen in Puerto San Julian angekommen. Und damit an einem historischen Ort. Denn hier ist 1520 der gute Magellan an Land geschlappt nach seinem Ritt über den Atlantik. Deshalb gilt diese Stadt als Gründungsort von Patagonien. Hier steht ein Nachbau seines Schiffes – siehe Fotos. Ganz schön klein und mit diesem hohen Aufbau möchte ich auf keinen Fall über den Atlantik fahren… Heute gehts weiter nach Norden die Küste hoch.

  • Monte Leon Nationalpark

    Gestern haben wir den Bereich kennengelernt, der mit Sicherheit Inspiration für “das Nichts” in der “Unendlichen Geschichte” gewesen sein muss. 200 km unendliche Weite, unendlich viel Schotter, unendlich viel NICHTS. Wir sind einmal quer durchs Land gefahren – von den Anden bis an die Küste. Unterwegs haben wir ordentlich abgerockt und die Musik bis zum Anschlag aufgedreht, um das konstante Geschepper, Geknarze und Gequietsche vom über-den-Schotter-heizen zu übertönen. Was für eine Wohltat es nach diesem Ritt war, endlich wieder Asphalt unter den Reifen zu haben – für die Ohren und die Hintern, die (mal wieder) 200 km lang vibriert haben. Übernachtet haben wir an einem Fluss am Flughafen. Hört sich …

  • Nationalpark Los Glaciares

    Wir mögen Argentinien – hier gibt’s überall kostenloses Internet. Selbst eine Tankstelle mitten im Nirgendwo (und das meine ich genau so: da steht eine Tankstelle mitten auf dem platten Land und im Umkreis von 100 km ist einfach das große NICHTS) hat “Free Wifi”. Der Grenzübergang von Chile nach Argentinien war so was von unkompliziert. Klar, es konnte mal wieder kaum jemand Englisch, aber ich wachse ja an meinen Spanischkenntnissen. Aber es waren alle super freundlich und überhaupt nicht “militärisch” drauf, wie wir es zum Beispiel aus den USA kennen. Es wurden einfach nur tausend Papier angeschaut, die wir aber natürlich alle parat hatten, 47 Stempel in Pässe und Auto-Dokumente …