Wie kommt der Wal auf die Landebahn

Hallo zusammen,

wir grüßen Euch aus Victoria auf Vancouver Island und damit aus der britischsten Stadt außerhalb von England (so sagt man zumindest). Vor zwei Tagen sind wir aus Whistler wieder an die Küste gefahren und sind mit der Fähre nach Nanaimo auf Vancouver Island gefahren. Dort haben wir einen schönen Abend verbracht und nach einem hervorragenden Fischessen einen tollen Sonnenuntergang sehen können (und dabei 10.000 Fotos gemacht).

Nach einem kleinen Zwischenstopp in Duncan, der ‚City of the Totems‘, wo wir diverse Totempfähle besichtigen konnten, sind wir gestern in Victoria angekommen. Da das Wetter nach wie vor einfach nur fantastisch ist, haben wir uns die Stadt wunderbar zu Fuß anschauen können. Unser Highlight kam dann aber erst heute. Denn heute haben wir die ‚Bären-Jagd‘ eingestellt (obwohl es auch auf dieser Insel Bären gibt) und sind auf ‚Wal-Jagd‘ gegangen. Und was soll ich sagen: Wir hatten mal wieder echt Glück und haben zwei Orcas gesehen. Die Foto-Ausbeute ist zwar leider sehr mager, weil die gewaltigen Tierchen immer viel zu schnell wieder abgetaucht sind, aber egal. Es war einfach herrlich, diese riesigen Tiere in freier Wildbahn zu erleben!

Von unserem Tour-Guide haben wir nebenbei auch noch ganz witzige Details erfahren – z.B. das in Victoria der einzige Flughafen der Welt ist, der schon mal wegen eines Buckelwals auf der Landebahn gesperrt werden musste… Im Hafen der Stadt ist tatsächlich ein Flughafen und zwar für Wasserflugzeuge. Tja, und wenn sich so ein Wal mal dazu entscheidet, einen ‚Hafen-Rundgang‘ zu machen, dann steht der gesamte Wasserverkehr der Stadt still. Denn es gibt hier gesetzliche Vorschriften, dass man sich Walen (außer zu Forschungszwecken) nicht auf weniger als 100 Meter nähern darf. Und das ist in einem Hafenbecken quasi nicht möglich. Also wenn ein Wal zu Besuch im Zentrum ist, steht der gesamte Wasserverkehr still – und damit auch eben die Wasserflugzeuge (wovon hier immerhin rund 100 täglich starten).

Nach der 3-stündigen Whale Watching Tour sind wir noch etwas Shoppen gegangen und anschließend zu den ‚Floating Homes‘ im Stadtteil Fishermans Wharf gegangen. Dort stehen oder besser gesagt schwimmen, wie der Name schon sagt, genau 33 Einfamilienhäuser auf dem Wasser. Und jedes Häuschen ist ganz individuell gestaltet. Total süß und kuschelig. Da möchte man sofort selber einziehen.

Morgen geht es mit der Fähre wieder zurück aufs Festland. Und damit sind wir dann auch leider schon an der letzten Station unserer Rundreise angekommen: Wieder zurück in Vancouver. Ich werde Euch aber sicher noch mal von unseren letzten drei Tagen im wunderschönen Kanada berichten. ALso schaut in den nächsten Tagen nochmal vorbei.

Liebe Grüße

Eure Mählina

5 Responses

Schreibe einen Kommentar


*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.